4G Smartphones in den USA – bereits jetzt schon keine Seltenheit mehr

Huawei Impulse Bildquelle: AT&T

Samsungs LTE-fähige Mobilgeräte sorgen im Augenblick auf der laufenden IFA für jede Menge Wirbel. Abseits des Trubels bekommt der koreanische Hersteller von seinen Branchenkollegen aber bereits jetzt schon Konkurrenz, wenn auch vorerst nur in den USA.

4G mobile Geräte im US-Handel sind inzwischen Standard

Denn im Gegensatz zu Deutschland bieten US-Netzbetreiber inzwischen einige LTE-fähige mobile Geräte an, die teilweise auf dem deutschen Markt ziemlich unbekannt sind. HTC beispielsweise bietet bei AT&T bereits das zweite Modell mit 4G Unterstützung an. Auch LG und Samsung sind in dem Portfolio des amerikanischen Netzbetreibers vertreten. Ein gleiches Bild ergibt es bei der Konkurrenz Verizon und Sprint.

HTC, Samsung und Huawei bringen 4G Geräte auf den Markt – allerdings nur in den USA

Besonders bei Smartphones hat die LTE-Fähigkeit inzwischen Einzug gehalten. Das nun kommende Huawei Impulse wird von AT&T zu einem recht vernünftigen Preis angeboten. Für 29,95 Euro können Nutzer in Verbindung eines 24-Monatsvertrages das 4G-Smartphone bestellen. Dazu kann unter anderem eine Datenflatrate mit einem monatlichen Volumen von 200MB für 15 USD dazu gebucht werden. Technisch bietet Huawei Impulse mit 3.8 Zoll Touchscreen eine 5MB Kamera inklusive Autofocus, Wi-Fi und es basiert auf dem Android 2.2 Betriebssystem. Erhältlich wird Huawei Impulse ab Mitte September bei AT&T sein.

Das LG Thrill hingegen kann man schon jetzt bei AT&T in den USA bestellen. In Sachen technische Ausstattung bietet es ein 3D-Erlebnis, wozu man keine Brille braucht. Dafür bringt es einen 4.3 Zoll Touchscreen und natürlich 4G Unterstützung mit, um Filme wirklich ohne Störungen schauen zu können. Preislich liegt es mit 99,00 USD etwas höher als das Impulse, bietet die Datentarife aber zu den gleichen Konditionen.

Inwieweit die Smartphones auch den deutschen Markt überschwemmen werden, kann man nicht wirklich voraussagen. Aber sicher werden ein paar Geräte dabei sein, die auch für den deutschen Markt bestimmt sind – nur noch nicht jetzt.