ABI Resarch prognostiziert wachsende Verkaufszahlen von 4G Mobilfunkgeräten

Galaxy S II mit LTE

Obwohl Wimax schon seit einigen Jahren verfügbar ist, hat sich die 4G Technik erst im vergangenen Jahr mit seinem Konkurrenten LTE durchsetzen können. Deshalb sind 4G Mobilfunkgeräte – besonders in Europa – selten anzutreffen, was sich aber nach den jüngsten Prognosen einer Studie von ABI Research in den kommenden Jahren radikal ändern wird.

Rasanter Wachstum der Verkaufszahlen von 4G Mobilfunkgeräten

So sollen sich nach Angaben des US-Analyseunternehmens bereits 2016 245 Millionen Stück der 4G Mobilfunkgeräte verkaufen. Im Vergleich dazu waren es im vergangenen Jahr gerade einmal 4,6 Millionen 4G Modelle, die über die Ladentheke gingen. Hochgerechnet würde sich das jährliche Verkaufswachstum auf 72 Prozent pro Jahr belaufen.

Antreibende Kraft für den Wachstum wären nach Aussagen von ABI Research in erster Linie Smartphones, die jedoch neue Technologie-Wege beim LTE ebnen werden. Obwohl angesichts des gegenwärtigen Hypes um Tablets, es womöglich auch nicht als unwahrscheinlich gilt, dass sie neben Smartphones ebenfalls treibend für wachsende Verkaufszahlen der 4G Mobilfunkgeräte sein könnten.

Wimax wird sich gegen LTE nicht durchsetzen können

Aber die Zukunft wird nach Aussagen von ABI Research aller Wahrscheinlichkeit nicht in Wimax liegen, sondern in LTE, auch wenn Wimax in etwa 150 Ländern verfügbar ist und die Installation von Stationen als günstig gelten. Dass Anbieter trotzdem auf LTE setzen, sei laut dem Unternehmen auf das bessere Ökosystem, was LTE darstellt zurückzuführen. Und nicht zuletzt weil man sich als Anbieter lieber hinter eine Technik stellt, die es ermöglicht, den Status eines etablierten Anbieters zu erhalten.