Bald gibt es bei Vodafone 100 Mbit/s

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Übertragungsrate von bis 100 MBits will Vodafone seinen Kunden ermöglichen

Voraussichtlich ab Mai 2011 wird Vodafone im Festnetzinternet eine Daten- Übertragungsrate von 100 Mbit/s anbieten. Der Kooperationspartner mit dem Vodafone eine Vereinbarung getroffen hat, ist das Kölner Unternehmen Netcologne,

Der Netzbetreiber Netcologne wird in Zukunft mit Vodafone zusammenarbeiten. Es können dann Internetzugänge über Fibre-To-The-Building ( FTTB) angeboten werden. Die Übertragungsrate wird, laut Vodafone, bei 100Mbit/s liegen. Die Nutzung der FTTB-Infrastruktur von Netcologne bietet die Grundlage für dieses Projekt. Vodafone, mit Sitz in Düsseldorf, ist daher an der Anmietung von Vorleistungsprodukten interessiert. Netcologne unterhält sein Netz im Wirtschaftsraum Köln, Aachen und Bonn.

Mit dem Kooperationsabkommen zwischen Vodafone und Netcologne soll seitens der Netzbetreiber verhindert werden, dass die Regulierungsbehörde eine Öffnung der Netze, für andere Wettbewerber möglich macht. Der Geschäftsführer der Abteilung Technik bei Vodafone erklärte, dass es auch in Deutschland im Bereich Glasfaser durchaus wirtschaftlich interessante Vorleistungsalternativen gibt. Durch diese Vereinbarung, Zugang zu den Glasfasernetzen von Netcologne zu erhalten, sei sehr gut, und das Kooperationsabkommen zeige die Funktionalität des Marktes.

Vodafone und Netcologne müssen nun noch dieses Abkommen unterzeichnen. Beide Firmen verpflichten sich darin, bis spätestens Ende Februar die Details zu regeln. Denn schon im Mai 2011 will Vodafone die schnellen Zugänge ins Internet auf den Markt bringen, weitere Informationen auf der LTE Vodafone Webseite. Der Kunde erhalte dann 100Mbit/s – das ist der zur Zeit schnellste Internetzugang von Vodafone. Welche Kosten dann auf den Kunden zukommen, darüber macht Vodafone noch keine Angaben.

Aber nicht nur Vodafone, sondern auch die Deutsche Telekom stehen in Kontakt mit dem Unternehmen Netcologne. Die Vermarktung der FTTB Infrastruktur ist natürlich auch Gegenstand der Verhandlungen. Ziel bei der Telekom ist es, bis Ende 2012 mindestens zehn Prozent aller deutschen Haushalte direkt mit Glasfaser auszustatten. Dies soll über die FTTB-Technik oder auch über eine sogenannte Fibre-To-The-Home ( FTTH ) möglich gemacht werden.

Für den Kunden ist das alles noch ein wenig Zukunftsmusik. Denn in vielen ländlichen Gebieten sind die Voraussetzungen für diese Technik noch gar nicht vorhanden. Und auch die Telekom macht noch keine Angaben über die voraussichtlichen Kosten für den Verbraucher.

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