Bei Ericsson ist die Grenze der Lieferkapazitäten erreicht

LTE Aufträge in den USA und Südkorea

Lieferengpässe bei Ericsson - LTE Aufträge in den USA und Südkorea ©flikr mroach

Gut für den Netzwerkausrüster, Die Leitung des Konzerns gab an, wegen der starken Nachfrage nach zusätzlichem Mobilfunk–Equipment seien die Lieferkapazitäten bei dem Netzwerkausrüster Ericsson zur Zeit voll ausgeschöpft.

Der Konzernchef Hans Vestberg teilte weiterhin mit, dass es Lieferengpässe gegeben habe. Es sei in den vergangene Monaten nicht immer möglich gewesen alle Kunden ausreichend zu beliefern. Die Ursache dafür ist die enorm schnell wachsende Nutzung von Datendiensten über die Mobilfunk–Infrastruktur. Die Betreiber der Mobilfunkanlagen sind nun in der Pflicht, sie müssen schnellstmöglich den Netzausbau voran bringen.

LTE Auftrag in Südkorea und den USA

Die Aufrüstung der Sendeanlagen auf LTE habe nun auch begonnen, und vorwiegend aus den USA und Südkorea habe man dazu große Aufträge erhalten. Vor Siemens, Alcatel-Lucent, Huawe und Nokia ist das Unternehmen zur Zeit der führende Lieferant, der die Technik für den 4G-Standard LTE anbietet.

Positive Bilanzen

Natürlich machte sich dieses gut laufende Geschäft in den entsprechenden Bilanzen bemerkbar. Man verzeichnete eine Steigerung im Umsatz von 7,6 %, gleichbedeutend mit rund 7 Mrd. Euro. Die Maximierung des Gewinns von 35,1 Millionen Euro zu 483 Millionen Euro spricht eine deutliche Sprache. Die Investitionen in Maßnahmen zur Restrukturierung im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren allerdings noch wesentlich höher.

via Golem