Bis zum Jahr 2016 werden rund 34 Millionen LTE-Kunden erwartet

Bis zum Jahr 2016 werden rund 34 Millionen LTE-Kunden erwartet

Der Branchenverband Bitkom hat seine Einschätzungen hinsichtlich der neuesten Mobilfunktechnologie LTE bekannt gegeben. Entsprechend dieser Einschätzung erwartet die Bitkom, dass bis zum Ende des Jahres 2016 rund 34 Millionen Bundesbürger einen aktiven LTE-Anschluss innehaben werden.

Das enorme Wachstum wird hervorgehoben

Die relativ kurze Zeitspanne, in der von aktuell rund 100.000 Bundesbürgern mit LTE-Anschluss auf 34 Millionen Anschlüsse gezeigt wird, klingt vor allem für die Mobilfunkanbieter nach einem lukrativen Geschäft. Immerhin entsprechen diese 34 Millionen Bundesbürger einem Gesamtanteil von rund 41 % der Einwohner.

Entspricht diese Schätzung der Wahrheit, würde die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2016 an der Spitze in Westeuropa liegen. Erwartet wird, dass die anderen großen Nationen in Europa keine derart deutlichen Zuwachszahlen vorweisen können. Großbritannien beispielsweise soll 2016 nur rund 39 % aller Einwohner über einen aktiven LTE-Anschluss verfügen.

Bitkom resümiert die Umstände

Die Bitkom vertritt die Ansicht, dass Deutschland vor allem vom im Vergleich zu Resteuropa frühen gewerblichen Start der Mobilfunktechnologie LTE profitiert. Der Start erfolgte in Deutschland bereits Ende des Jahres 2010, während die anderen europäischen Länder erst aktuell damit beginnen, LTE gewerblich zu vermarkten. Wegbereiter dieses zeitlichen Vorsprungs ist die Politik, die schon frühzeitig damit begann, die frei werdenden Frequenzen an den Mann zu bringen.

Hohe Investitionen zahlen sich langfristig aus

Auch wurde festgehalten, dass die hohen Investitionssummen der in Deutschland ansässigen Mobilfunkanbieter langfristig Früchte tragen werden. Insgesamt sollen die deutschen Mobilfunkanbieter bis 2015 rund 10 Milliarden Euro in den Ausbau von LTE investieren. Gerügt wird seitens der Mobilfunkbetreiber der zögerliche Ausbau, weil die für Ausbaugenehmigungen verantwortliche Bundesnetzagentur nur sehr langsam die entsprechenden Anträge bearbeitet.