Entscheidender Fortschritt der LTE-Telefonie

Die Kooperation zwischen Sony Ericsson und Qualcom trägt erste Früchte

Die Kooperation zwischen Sony Ericsson und Qualcom trägt erste Früchte ©flikr mroach

Die Kooperation zwischen Sony Ericsson und Qualcom trägt erste Früchte. Gemeinsam haben die beiden Riesen im Mobilfunkgeschäft das weltweit erste Handover zwischen LTE-Funktechnologie und einem WCDMA-Netzwerk erschaffen. Das ist ein absolut entscheidender Meilenstein für die weitere Verbreitung der anvisierten VoLTE (Voice Over LTE) Technik.

Praktisch nutzbare Technik wird Wirklichkeit

Das genannte Handover ist dafür verantwortlich, dass die Telefonie über das Internet auch bei VoLTE an klassische Telefonnetze funktioniert. Als Basis nutzen die beiden Mobilfunkriesen das von den 3GPP-Gremien standardisierte SRVCC (Single Radio Voice Call Continuity).

Der Nutzen des geglückten Handovers für LTE-Kunden

Die Wichtigkeit des geglückten Handovers kann nicht genug unterstrichen werden. Aufgrund der noch nicht ausreichenden Flächenabdeckung des LTE-Netzwerks mussten LTE-Kunden befürchten, dass Telefonate über das Internet, ausgehend vom LTE-Standard, nicht in andere Telefonnetze erledigt werden können. Das Handover schafft nun die Möglichkeit, auch in nicht LTE-Netze über das Internet telefonieren zu können. Damit wird eine entscheidende Funktionslücke im LTE-Netz geschlossen.

Das 2011 eingeführte CSFB (Circuit-Switched FallBack Verfahren) erlaubt innerhalb eines Chips, sowohl LTE- als auch die klassischen 3G-Telefonate miteinander zu verbinden (sequenziell). Die Realisierung des Handovers hat diese Technologie nun den entscheidenden Schritt für die Akzeptanz von LTE nach vorne gebracht.