Ericsson startet in China LTE-Netzversuch

Ericcson startet LTE-Versuch in China

Ericcson startet LTE-Versuch in China

Das schwedische Telekommunikationunternehmen Ericsson macht große Schritte auf dem internationalen LTE-Markt und setzt verstärkt auf China im Mobilfunkbereich. Neue Netze werden erschlossen um erneute umfangreiche Testphasen mit der Funktechnik Long Term Evolution durchzuführen.

Nicht nur in Deutschland gibt es weiße Flecken auf der Internentlandkarte, nicht anders scheint es in China auszusehen. Der Telekommunikationsnetzbetreiber Ericsson wird daher in Zustimmung mit dem chinesischen Minsterium für Wirtschaft und Indrustrietechnolgie in der Stadt Shenzen ein LTE-Netzfeld errichten.

Bis zur Universiade, einem Sportfest der Universititäten, die zehntausende Besucher jährlich anlockt – soll der Ausbau fertig gestellt sein und dann für die zehn Millionen Einwohner der Stadt zur Verfügung stehen. Inwieweit das LTE Netz dann für die Einwohner frei nutzbar bleibt ist derzeit nicht bekannt.

Bereits im Februar diesen Jahres stellte Ericsson in Kooperation mit ST-Ericcson und Sony Ericsson im Rahmen des Mobile World Kongresses 2011, die neue TD-LTE Lösung, mit der erstmalig Sprachübertragungen über das High-Speed Netz möglich sind, gezeigt. Bis Ende des Jahres soll das Konzept marktreif und für Verbraucher nutzbar sein, ob es dann an den Tarifkosten etwas ändern wird, wurde allerdings noch nicht veröffentlicht.

In Deutschland arbeitet Ericsson ebenfalls in Zusammenarbeit mit Vodafone an dem Ausbau des LTE Netzes. Im vergangenen Jahr, als Vodafone die Kooperation bekannt gab, versprach der Netzbetreiber mehr wie 1.500 Kunden an das High-Speed Netz anzuschließen. Und Vodafone kommt dem selbstgesetzten Ziel immer näher. Seit März bietet das Unternehmen bereits den ersten LTE-Tarif ab 39,95 Euro monatlich mit einer Vetragslaufzeit von 24 Monaten an.