Immer mehr Internetdienste sehen in LTE eine lukrative Zukunft

Internetdienste sehen in LTE das Zukunftsnetz

Die mobile Nutzung verschiedener Dienste – wie Musikdownloads oder Webradio – wächst rasant. Dadurch wird gleichzeitig dem neuen Mobilfunkstandard LTE immer mehr Bedeutung zugesprochen – auch wenn gleich einige Experten bezweifeln, dass es in den nächsten drei Jahren überhaupt so weit sein wird, dass LTE marktreif ist. Trotzdem wird LTE popularisiert und man hofft endlich mit der schnelleren Datenverbindung eine Revolution im Internet hervorrufen zu können.

Webradio-Dienste mit LTE ausbaufähig

Auch Wolfgang Werres, Geschäftsführer der TNS Infratest GmbH, dessen Unternehmen kürzlich eine Studie über die Nutzung von Webradios herausbrachte, ist davon überzeugt, dass LTE den Internetmarkt beflügeln wird. Hintergrund dieser Aussage ist eine Untersuchung von Infratest, die bestätigt, dass ein Drittel der deutschen Internetnutzer Radio übers Web hört. Mit dem neuen Mobilfunkstandard – so Werres – könnte der Dienst weiter ausgebaut werden. Beispielsweise hätten dann Fahrzeuge mit hohen PS Zahlen, auch die Möglichkeit Webradio unterwegs zuhören. Und auch über das Handy wäre mit LTE die Übertragung des Webradios vom Handy aus endlich ohne Störung möglich.

LTE könnte den Markt für Musikdownloads beflügeln

Ebenso wenig anderer Meinung ist der Branchenverband BITKOM in seiner veröffentlichen Studie über die Absatzzahlen der Musikdownloads. Mehr als 8 Millionen Musikdownloads haben die Deutschen im vergangenen Jahr heruntergeladen. Bei einem durchschnittlichen Preis von 1,12 Euro pro Download wäre damit die 10 Millionen Euro Marke für Musikdownloads geknackt. Aber es könnte nach Angaben der BITKOM mit dem neuen Mobilfunkstandard noch mehr werden.

Damit setzen die meisten Dienste auf LTE – eine hohe Erwartung liegt also auf dem neuen Mobilfunkstandard, erfüllen müssen das nun – unter hohem Erwartungsdruck – die Netzbetreiber und ihre Kooperationspartner. Aber ist LTE wirklich schon soweit dem Druck standhalten zu können?

Bildquelle: Gerd Altmann/pixelio.de