LTE: Die einen haben es – die anderen hätten es gerne

LTE Sendemast der Deutschen Telekom

Auch trotz Verfügbarkeit gibt es nicht überall LTE

Bräunlingen – ein baden-württembergisches Städtchen mit rund 6.000 Einwohnern, mit vielen Touristen in den Sommermonaten und in diesem Jahr noch mit LTE-Versorgung. Aber der Gemeinde ist der neue Mobilfunkstandard nicht einfach so zugefolgen, es hat sich engeriert, nach Lösungen gesucht und am Ende sie auch gefunden.

Auch wenn eigentlich zunächst nicht die Rede von LTE war – es sollte lediglich eine Breitbandversorgung entstehen – DSL für das schwäbische Städtchen. Doch da Vodafone derzeit dran ist, die weißen Flecken wegzuradieren, kommt Bräunlingen zum größten Teil nun auch zum neuen Mobilfunkstandard. Denn über die üblichen Hausantennen wird es für die Einwohner von Waldhausen (das liegt gleich neben Bräunlingen) möglich sein, die neue Technik mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 Mbit/s zu nutzen. Die Verbindung reicht soweit, dass auch Teile von Bräunlingen davon profitieren und im Gegensatz zur eigentlichen Lösung kostet das der Stadt überhaupt nichts.

Im brandenburgischem Grebs hingegen gibt es wenig Grund zur Freude. Dass das Internet einer schleichenden Schnecke gleicht, das sind die Einwohner bereits gewöhnt. Aber als dann bekannt wurde, dass es endlich LTE geben wird, entfachte der Optimismus – allerdings zu früh. Zwar liegt Grebs im LTE Gebiet der Telekom, aber ein Sprecher teilte nun mit, dass nicht einmal 3 MBit/s möglich sind und damit ist es auch nicht möglich den neuen Tarif Call & Surf Comfort via Funkstandard zubuchen. Aber die Telekom stellte in Aussicht, dass es in den nächsten Monaten neue Verträge geben wird, bis dahin bleibt Grebs trotz Verfügbarkeit ganz ohne LTE.