LTE Hardware

Im ersten Halbjahr 2011 möchten die deutschen Mobilfunkbetreiber die LTE Technik in Deutschland einführen. Zunächst wird sich die neue Technologie auf die Regionen beschränken, die in der bundesweiten Breitbandversorgung als weiße Flecken gekennzeichnet sind. Diese Regionen sind aufgrund ihrer Strukturschwäche oder der dünnen Besiedlung bislang unterversorgt. Wer künftig LTE nutzen möchte, benötigt dafür die entsprechende Hardware. Obwohl sich die Mobilfunkbetreiber mit Details zu den künftigen LTE Angeboten zurückhalten, steht bereits fest, dass zwischen verschiedenen Hardware-Lösungen unterschieden werden kann. Differenziert wird dabei zwischen einem Modem, Sticks und einem Router. Alle drei Möglichkeiten bieten dem Nutzer sowohl Vor- als auch Nachteile und dürften auch mit unterschiedlichen Tarifen einhergehen.

Unterschiedliche Formen der LTE Hardware

Mit dem LTE mobil surfen im Internet

Für welche LTE Hardware man sich im Detail entscheidet, hängt im Wesentlichen von der Nutzung des Internets ab. Wer in erster Linie mobil surfen möchte, dürfte Hardware favorisieren, die sich flexibel einsetzen lässt. Dazu gehören allen voran die LTE Sticks. Bereits bekannt durch UMTS und HSDPA könnten sie sich zu einer der beliebtesten Lösungen entwickeln. Im Vergleich zu den anderen Hardware-Lösungen sind die LTE Sticks die wohl flexibelste und zugleich platzeffektivste Erscheinungsform. Daneben können sie in Verbindung mit verschiedenen Geräten genutzt werden. Als USB Sticks lassen sie sich nicht nur in Verbindung mit dem PC nutzen, sondern ermöglichen den Internetzugang auch via Laptop oder Netbook. Daneben erfolgt die Inbetriebnahme denkbar einfach. So muss die SIM-Karte des jeweiligen Providers lediglich eingelegt werden. Durch individuelle Zugangsdaten kommt der Nutzer mit wenigen Klicks schließlich ins Internet.

LTE Router und Modem – Die Zukunft zuhause erleben!

Eine weitere Möglichkeit der LTE Hardware wird durch die Laptopkarte gebildet. Auch sie ist durch bereits vorhandene Technologien in Deutschland bekannt. Als Hardware eignet sie sich vor allem für Nutzer, die primär den Laptop zum Surfen nutzen. Die Karte muss lediglich in das vorgesehene Erweiterungsslot geschoben werden.
Als weitere LTE Hardware wird ein Router gehandelt. In diesem Fall wird die neue Technologie nicht zwingend für das mobile Internet genutzt, sondern fungiert in erster Linie als DSL-Ersatz. Im Vergleich zu den anderen Hardware-Lösungen überzeugt der Router durch die zahlreichen Grundfunktionen und Features, die dem Nutzer zur Verfügung stehen. Da damit zu rechnen ist, dass die LTE Anbieter neben den Datentarifen auch Telefontarife anbieten werden, wird diese LTE Hardware künftig auch die Rolle einer Telefonanlage übernehmen. Unklar ist, wann die ersten LTE Router auf dem Markt erscheinen werden. Jedoch ist mit dem Start der neuen Technik auch mit der Einführung der neuen Hardware zu rechnen.

In Zukunft kann damit gerechnet werden, dass Laptops und Netbooks bereits mit der entsprechenden LTE Hardware ausgestattet sind, sodass der zusätzliche Kauf nicht notwendig sein wird. Jedoch wird sich diese Variante erst mit der wachsenden Verbreitung durchsetzen können. In diesem Fall wäre das Modem, das für die Nutzung von LTE erforderlich ist, bereits in dem Gerät implementiert.

Neben der Hardware wird künftig auch den LTE Tarifen eine große Aufmerksamkeit zuteilwerden. Damit sich das mobile Surfvergnügen für den Nutzer nicht zum persönlichen finanziellen Fiasko entwickelt, sollte bei der Auswahl eines Tarifangebotes auf eine Datenflatrate geachtet werden. Es ist damit zu rechnen, dass sich diese auch bei der LTE Technologie durchsetzen wird.