LTE-Panne in Weiskirchen

Vodafone LTE Modem

LTE-Panne in Weiskirchen – Quelle: Vodafone.de

Aktuell ärgern sich einige Kunden des Mobilfunkbetreibers Vodafone in Weiskirchen, da die LTE-Verbindung nicht funktioniert. Besonders ärgerlich ist, dass diese „Störung“ nun bereits seit 2 Wochen anhält und keine offizielle Stellungnahme seitens Vodafone erfolgt.

Gestörte Basisstation in Froschhausen ist schuld

Die Basisstation, die nicht nur Froschhause, sondern auch Weiskirchen mit LTE versorgt, hat eine Störung, die bereits seit 2 Wochen anhält. Für Weiskirchen war die LTE-Anbindung ein wahrer Segen, da bislang nur kabelgebundenes Internet (DSL 1000) verfügbar war. Vodafone versprach „Surfen mit Lichtgeschwindigkeit“. Natürlich haben etliche Bürger dieses Angebot wahrgenommen und sitzen nun in einem Funkloch.

Der Unterschied zwischen der ehemaligen Surfgeschwindigkeit von DSL 1000 (rund 115 Kbit/s im Downstream) und dem aktuell meistgenutzten LTE-Tarif von Vodafone (rund 21,6 Mbit/s im Downstream) ist gigantisch. Umso ärgerlicher ist es nun für die LTE-Kunden in Weiskirchen, dass sie quasi in einem Funkloch sitzen und LTE nicht nutzen können.

Versprochene Leistung wurde nicht annähernd erreicht

Obwohl der hauptsächliche Ärger in Weiskirchen mit dem aktuell nicht funktionierenden LTE zusammenhängt, beklagen sich einzelne Nutzer in der Gegend über die nicht annähernd zu erreichende Geschwindigkeit, mit der geworben wird. 21,6 Mbit/s im Downstream werden versprochen, aber es würden nur 4 Mbit/s im Downstream erreicht werden. Selbst die Ausrüstung mit einer teuren Zusatzantenne, die das Signal merklich verstärken soll, hat keine Verbesserung gebracht.

Die LTE-Basisstation ist nur teilweise gestört

Der Pressesprecher von Vodafone, Bernd Hoffmann, bestätigt, dass die betreffende Basisstation gestört sei. Dieser Ausfall sei allerdings nur teilweise, da rund 2/3 des gesamten Gebiets weiterhin mit LTE versorgt werden. Hoffmann betont ausdrücklich, dass mit Hochdruck an der Störungsbeseitigung gearbeitet wird. Weitere Einzelheiten konnte Pressesprecher Hoffmann nicht nennen.