LTE Tarife Übersicht: Tarifvergleich mit verschiedenen Anbietern

Das schnelle Internet für Zuhause von O2

Das schnelle Internet für Zuhause von O2 Bild: o2online.de

Vodafone und die Deutsche Telekom bieten bereits in ihrem Angebot LTE-Tarife an, O² wird noch in dieser Woche (01.07.2011) mit einem eigenen Tarif für den neuen Mobilfunk Long Term Evolution folgen. Die Auswahl für Nutzer ist zwar noch nicht wirklich überwältigend, aber ein kleiner Vergleichsüberblick lohnt sich trotzdem schon.

Wir haben alle derzeitigen LTE Anbieter mal genauer unter die Lupe genommen und einen umfangreichen LTE Vergleich mit allen Tarifen & Anbietern aufgestellt. Vorteile & Nachteile der LTE Tarife werden dem Kunden deutlich aufgeschlüsselt und ermöglichen den einfachen Weg im Tarifdschungel.

Preise: Vodafone, Telekom & O² – LTE Tarife im Preisvergleich!

Vodafone ist derzeit der einzige Anbieter, der mehrere Tarife seinen Kunden anbietet. Los geht es mit 19,95 Euro im Monat. Wirklich schnell ist man mit „LTE Zuhause Internet S“ allerdings nicht – lediglich eine Downloadgeschwindigkeit von 3,6 Mbit/s und inklusiv 5 GB pro Monat sind im Tarif inbegriffen. Wer annähernd LTE-Geschwindigkeit haben möchte, zahlt 59,95 Euro im Monat, bekommt dafür eine Downloadgeschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s und 30 GB inklusive.

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Telekom hingegen bietet nur einen Tarif an. Für 39,95 Euro monatlich und mit einer Downloadgeschwindigkeit von bis zu 3.000 kBit/s gibt es für Telekomkunden den Surf & Call via Funk Tarif. Möglich ist auch die Buchung des Call & Surf Comfort via Funk/Universal, die eine ISDN-Anschluss beinhaltet.

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bietet seinen Kunden erst ab dem 1.7.2011 LTE zur Bestellung an – die Tarifeinzeleinheiten sind aber bereits jetzt schon bekannt. In den ersten sechs Monaten wird der Tarif von O² 29,95 Euro monatlich kosten und ab dem 7. Monat sind es dann pro Monat 39,95 Euro für den O2 LTE Zuhause Tarif. Geschwindigkeiten bis zu 7,2 Mbit/s werden von Seiten der Telefónica Germany Gmb garantiert.

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LTE Datentarife im Vergleich

Sämtliche Tarife von allen LTE Anbietern, haben wir nochmals im LTE Vergleich von LTE-Discounter.de zusammengestellt. Damit finden Sie schneller Ihren Internet Tarif der zu ihnen passt! Einfach eine Spalte in der Tabelle via Maus anklicken und die LTE Tarife nach seinen wünschen auflisten lassen, egal ob nach monatlichen Kosten oder Leistung.
LTE Tarife im Vergleich 2011
Fazit:

Theoretisch sind mit LTE Surfgeschwindigkeiten von 150 Mbit/s und mehr möglich – realistisch sind es aber derzeit 50 Mbit/s, die in der Praxis erreicht werden. Nur Vodafone schafft es einen Tarif mit diesen Geschwindigkeiten anzubieten, aber das hat auch seinen Preis.

Geschwindigkeitsdrosselung: Das große “Aber” der LTE-Tarife

Ob nun Vodafone, Telekom oder O² – wenn ein bestimmtes Datenvolumen erreicht ist, wird die Geschwindigkeit auch beim LTE gedrosselt. Vodafone staffelt die Drosselung je nach Tarif und die Telekom heimste sich sehr viel Kritik ein, dass sie ab 3GB die Geschwindigkeit nach unten schrauben wird. Auch O² drosselt und zwar richtig: Wenn 10GB verbraucht sind, sind nur noch UMTS Geschwindigkeiten möglich.

Fazit:

Wer „Normalsurfer“ ist, wird höchstwahrscheinlich nicht an die GB-Grenzen stoßen. Nur wer wirklich das Internet privat oder beruflich sehr oft nutzt und einiges herunterlädt, kommt wohl nicht mit dem bereitgestellten Datenvolumen im Monat aus.

Zusatzkosten: Und was muss der Kunde außerdem noch zahlen?

Anschlusspreise müssen bei jedem Anbieter gezahlt werden und die sind nicht gerade gering, wenn auch sie nur einmalig gezahlt werden müssen. Spitzenreiter ist die Telekom mit einer Anschlussgebühr von 59,95 Euro. O² Kunden zahlen einmalig 49,95 Euro.

Auch die Hardware kostet – den LTE Router allerdings kann man mieten, nur nicht bei O². Dort zahlen Kunden einmalig 49,95 Euro. Telekom bietet zwar auch einen Kauf an, aber für T Mobile Speedport LTE Router müssen 129,99 Euro gezahlt werden. Fürs Mieten zahlen Kunden hingegen 4,95 Euro monatlich und Vodafone stellt ihre Hardware für 2,50 Euro monatlich zur Verfügung.
Fazit:

Kosten für Hardware und Anschluss sind nun nichts ungewöhnliches, wenn auch die meisten Anbieter inzwischen darauf verzichten. Womöglich wird das auch bei LTE-Tarifen kommen, wenn der Markt mehr Angebot bietet.