LTE trifft auf reges Interesse in Baden-Württemberg

LTE trifft auf reges Interesse in Baden-Württemberg – Bild: Bytemarks@flickr

Auf einer Informationsveranstaltung in Staufen (Baden-Württemberg) trafen sich 65 Zuhörer, um den Ausführungen von Tom Lewa und Oliver Bilharz (beide Vodafone) zuzuhören.

Im Zuge der Veranstaltung wurde nicht nur die Bereitstellung von LTE in der Region bekannt gegeben, sondern auch gleich anhand einer Funkmessung vor Ort gezeigt, wie schnell LTE in Sachen Datenübertragung ist.

Schönenbach und Staufen sind bald online

Bereits in Kürze soll die Mobilfunktechnologie LTE (4G) in Schönenbach und Staufen (Baden-Württemberg) zu Verfügung stehen. Die offiziellen Sprecher von Vodafone, Tom Lewa und Oliver Bilharz, gaben dies im Rahmen einer Informationsveranstaltung in Staufen bekannt. Es wurde erwähnt, dass die technischen Voraussetzungen, die für den Betrieb von LTE erforderlich sind, nun geschaffen sind und in Kürze online gehen.

Neben dieser erfreulichen Information wurde den interessierten Besuchern auch demonstriert, wie leistungsfähig LTE ist. Obwohl die maximal mögliche Datenübertragungsrate von 50 Mbit/s nicht erreicht wurde, konnten die Offiziellen mit einem Messergebnis von 36 Mbit/s glänzen. Gemessen an der Tatsache, dass bislang überhaupt kein schnelles Internet verfügbar war, waren die Besucher entsprechend begeistert.

Inbetriebnahme wird in Kürze erfolgen

Der einzige Grund, dass die Inbetriebnahme der LTE-Station noch nicht erfolgte, ist die noch nicht erfolgte Freigabe durch die Bundesnetzagentur. Die Zeit, bis die Freigabe erfolgt, nutzen die Techniker von Vodafone, um noch ein paar wenige, letzte Feinabstimmungen an der Anlage vorzunehmen. Man geht davon aus, dass die Bundesnetzagentur die Freigabe für den Betrieb der Station binnen 2 Wochen erteilen wird.

Tarife und Gerätschaften wurden präsentiert

Neben den eminent wichtigen Informationen über die Inbetriebnahme präsentierten die Offiziellen den interessierten Zuhörern auch die durch Vodafone angebotenen Tarife sowie Endgeräte, die für die Nutzung von LTE notwendig sind.

Die Freude über den baldigen Zugang zum Hochgeschwindigkeitsinternet wurde allerdings ein wenig getrübt, als die Offiziellen auch erwähnten, dass die angebotene Übertragungsgeschwindigkeit nicht überall erreicht werden kann. Um eine genaue Angabe über die tatsächliche Internetgeschwindigkeit machen zu können, sei es notwendig, einen Techniker direkt vor Ort messen zu lassen.

Bürgermeister spricht Lobeshymnen aus

Christian Behringer, Bürgermeister von Staufen, sprach regelrechte Lobeshymnen in Bezug auf die neue Technologie aus. Er betonte überdies auch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Partnergemeinde, die sich insbesondere auf die Versorgung mit schnellem Internet bezog.

Nicht unerwähnt lies Behringer auch die Mitarbeit von Rita Schwarzelühr-Sutter, die im Rahmen ihrer Tätigkeit als Bundestagsabgeordnete maßgebliche Unterstützung gewährte. Ohne ihre Intervention wäre die Übernahme der notwendigen Sendeantenne von RWE vermutlich nicht realisierbar gewesen.