LTE Versorgung zeigt Gefälle zwischen einzelnen Bundesländern

LTE Versorgung zeigt Gefälle zwischen einzelnen Bundesländern

LTE Versorgung zeigt Gefälle zwischen einzelnen Bundesländern

Insgesamt betrachtet läuft der Ausbau der Mobilfunktechnologie LTE zügig voran. Auch werden immer mehr sogenannte „weiße Flecken“ von der Landkarte getilgt. Dennoch zeigt sich ein deutliches Gefälle des Ausbaus beim Blick auf die Deutschlandkarte.

Bereits 13,2 Millionen Haushalte werden mit der LTE-Technik versorgt

Dass der Ausbau der neuesten Mobilfunktechnologie zügig fortschreitet, ist unbestritten. Immerhin werden bereits 13,2 Millionen Haushalte mit der extrem schnellen Mobilfunktechnologie LTE (4G) versorgt. Das entspricht einer prozentualen Versorgung von rund 33 %.

Damit liegen die führenden Mobilfunkbetreiber o2, Vodafone und Telekom vollkommen in ihrem Zeitplan. Bei genauerem Hinsehen offenbart sich allerdings, dass der Ausbau nicht überall in Deutschland so schnell abgewickelt wird, wie sich einige Gegenden des Bundesgebiets das gerne wünschen.

Besonders Stadtstaaten sind derzeit besser ausgebaut

Die Vergleiche zeigen auf, dass vor allem Gebiete mit hoher Bevölkerungsdichte, zu denen die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen zählen. Mit einer Netzabdeckung in der Fläche bietet die Hansestadt Hamburg ca. 54 % den größten Fortschritt. Die Netzabdeckung in Bremen liegt bei 43, in Berlin bei 34 Prozent. Ebenso gut ausgebaut zeigen sich die Bundesländer Thüringen und Sachsen, die mit je 43 und 47 Prozent gut versorgt werden.

Stiefmütterlicher Ausbau in den Bundesländern Baden-Württemberg und Brandenburg

Obgleich sich die Zahlen für die bereits genannten Gebiete sehr gut lesen, zeigt sich der Ausbau in Brandenburg und Baden-Württemberg bislang als sehr schleppend. Während Baden-Württemberg mit bislang 23 % Netzabdeckung auskommen muss, zeigt sich Brandenburg mit nur 22 % Netzabdeckung als das Ausbauschlusslicht Deutschlands.

Anforderungen wurden größtenteils bereits erfüllt

Obwohl die Zahlen allesamt noch keine wirklich vollständige Abdeckung ergeben, wurden die Anforderungen dennoch bereits größtenteils durch die Mobilfunkbetreiber erfüllt. Ziel und Bedingung war, dass zunächst all diejenigen Regionen mit LTE ausgestattet werden, die über keinen oder unzureichenden Internetanschluss auskommen mussten. Genau diese Gebiete werden nun zum allergrößten Teil mit dem schnellen Internet per Funk (LTE) versorgt und sind damit abgewickelt.

Da besonders Baden-Württemberg bereits über eine sehr gute Infrastruktur verfügt (Kabel, DSL etc.), steht der Ausbau mit LTE als zusätzliche Versorgung zunächst etwas hinten an. Künftig, wenn die unterversorgten Gebiete mit LTE ausgestattet sind, werden sich die Netzbetreiber auch dort noch mit dem weiteren Ausbau in diesen Regionen beschäftigen.

Quelle: handytarife.de