Nord bis Süd: Telekom schließt neue Gebiete an das LTE-Netz an

LTE Versorgung in Köln

Telekom Austria startet LTE-Tarif Bild: Telekom.de

Im täglichen Takt radiert die deutsche Telekom die weißen Flecken auf der Breitbandversorgungskarte aus. Immer mehr ländliche Gebiete erhalten Anschluss an den neuen Mobilfunkstandard LTE. Doch irgendwie läuft der mobile Netzausbau sehr unspektakulär ab.

Telekom schließt immer mehr Gebiete an das LTE-Netz an

In den Pressemitteilungen der deutschen Telekom finden sich durchaus die Meldungen über Gebiete, die nun an LTE angeschlossen werden. Aber sonst herrscht darüber scheinbar kaum Interesse. Dabei ist es doch Ziel der Bundesregierung, dass eben alle deutschen Haushalte eine schnelle Internetverbindung erhalten und das spätestens bis 2018.

Doch anders als Vodafone setzt die deutsche Telekom nicht ausschließlich auf den neuen Mobilfunkstandard namens Long Time Evolution. Stattdessen ist für den größten Netzbetreiber in Deutschland ein Mix aus Glasfaser, Kupfer und Mobilfunkstandard die Lösung. Dennoch sieht die Telekom das Potenzial, das in LTE steckt und verknüpft es eng mit den Möglichkeiten der Breitbandversorgung. Insgesamt 1.500 LTE-Standorte sollen bis Ende des Jahres geschaffen werden und dafür investiert die deutsche Telekom Milliarden.

Dennoch macht es ein wenig den Eindruck, dass der Kommunikationsriese nur auf der Trendwelle mit schwappt, weil ihn eine nicht zu entkommende Welle mitgerissen hat. Ansonsten würde eventuell alles beim Alten bleiben. Doch die Statistiken zeigen, dass es Zeit für Neues wird. Denn die Zeiten als Festnetz noch profitablen Gewinn brachten, sind schon lange vorbei. Fast jeder vierte Deutsche besitzt ein Smartphone und der Datenverbrauch nimmt rekordverdächtige Züge an. Es wird eben Zeit zu handeln. Also handelt die deutsche Telekom und schließt im täglichen Takt neue Gebiete an das LTE-Netz – ungeachtet von jeglicher Medienpräsenz.