Telekom sperrt anbieterfremde Mobilfunkanbieter aus

Telekom sperrt anbieterfremde Mobilfunkanbieter aus

Telekom sperrt anbieterfremde Mobilfunkanbieter aus

Fremde Hardware in Form eines Routers von fremden Herstellern wie beispielsweise AVM wird seitens Telekom nicht unterstützt. Der neue Tarif der Telekom, Call & Surf Comfort per Funk funktioniert nur mit dem hauseigenen Speedport Router mit LTE-Unterstützung.

IMEI-fencing ist das Zauberwort

IMEI-fencing dient in erster Linie dazu, ungetestete Hardware für den Gebrauch mit dem Mobilfunkdienst zu sperren. Die Telekom aber geht einen Schritt weiter und nutzt IMEI-fencing dafür, nur die hauseigenen Router mit ihrem Tarif kompatibel zu halten. Dadurch sind alle Kunden der Telekom gezwungen, auf den Speedport LTE Router zurückzugreifen. Diese Vorgehensweise ist insofern ungünstig für Benutzer, weil das der Speedport LTE Router einen nur äußerst dürftigen Funktionsumfang mitbringt.

Andere Mobilfunkanbieter zeigen sich flexibel

Während die Telekom darauf beharrt, ihre eigene Hardware zu verkaufen, sind die großen Konkurrenten O2 und Vodafone deutlich flexibler. Das IMEI-fencing wird nicht genutzt, wodurch auch andere Router genutzt werden können. Derzeit ist O2 sogar bestrebt, mittels Tests die Fritzbox 6840 LTE von AVM zuzulassen.