Vergabe der LTE-Frequenzen in Österreich wird vorerst verschoben

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Vergabe der LTE-Frequenzen in Österreich wird vorerst verschoben

Die Regulierungsbehörde TKK, zuständig für Telekommunikation in Österreich, hat die Versteigerung mehrerer LTE-Frequenzen, welche im September 2012 stattfinden sollte, vorerst einmal verschoben.

Grund hierfür ist laut der TKK eine signifikante Veränderung im österreichischen Mobilfunkmarkt. Auf dem Tisch liegen mehrere An- und Verkäufe verschiedener Mobilfunkanbieter, was eine LTE-Frequenzversteigerung zum jetzigen Zeitpunkt ad absurdum führen würde.

3 Frequenzen werden versteigert

Die Versteigerung, welche nun erst einmal verschoben wurde, umschließt drei zu vergebende Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 900 MHz und 1.800 MHz. Diese sind für die ausschließliche Nutzung der LTE-Funktechnologie reserviert.

Da es zu viele signifikante Veränderungen in der österreichischen Mobilfunkbranche mit sich bringen würde, wenn alle An- und Verkäufe verschiedener Mobilfunkanbieter tatsächlich stattfinden, muss die Auktion verschoben werden. Grund dafür ist die mögliche Benachteiligung einzelner Betreiber, die zum aktuellen Zeitpunkt als sicher gilt, sollte die Versteigerung wie geplant stattfinden.

LTE kommt nun entsprechend später in Österreich an

Mit der Verschiebung der Frequenzversteigerung ist natürlich auch klar, dass die Markteinführung der Mobilfunktechnologie LTE erst später erfolgen kann. Aufgrund der Tatsache, dass noch nicht ganz klar ist, wann genau die Versteigerung stattfinden können wird, wird der Termin für die finale Markteinführung zunächst auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt.

Wir werden die Sache natürlich weiterverfolgen und darüber berichten.