Verzögerter LTE-Ausbau in Grenzgebieten

LTE-Ausbau verzögert sich

LTE-Ausbau verzögert sich

Als die Bundesnetzagentur zur Vergabe der LTE-Funkfrequenzen rief, fanden sich alle Mobilfunkanbieter mit Rang und Namen ein.

An die Vergabe der Frequenzen koppelte die Bundesnetzagentur allerdings die Bedingung, dass zunächst ländliche und damit unterversorgte Gebiete deutlich ausgebaut werden müssen.

Mobilfunkanbieter stellen Versorgung sicher

Um an die begehrten Funkfrequenzen für die LTE-Technologie zu gelangen, ist den Mobilfunkanbietern keine Mühe zu groß. So konnte mittlerweile eine sehr gute Versorgung von 7 Bundesländern sichergestellt werden. In diesen Bundesländern kann nun damit begonnen werden, auch die Städte entsprechend aufzurüsten, um für die neue Technologie vorbereitet zu sein.

In den Grenzgebieten sieht die Versorgung mit schnellen DSL-Anschlüssen allerdings noch sehr mager aus. Die Gebiete, welche an die Länder Belgien und Luxemburg angrenzen, gestaltet sich der Ausbau schwierig, da dort die vorhandenen LTE-Netze für TV-Programme genutzt werden.

Um Störungen bei der Fernsehübertragung zu vermeiden, muss ein Mindestabstand von 30 km eingehalten werden.

Die Bundesnetzagentur verhandelt

Aktuell befindet sich die Bundesnetzagentur in Verhandlungen mit den Nachbarländern, um einen künftigen Ausbau auch in den betroffenen deutschen Grenzgebieten zu ermöglichen. Es wird unter anderem die Option besprochen, diese Gebiete mit Glasfasertechnologie auszustatten, um eine schnelle Internetverbindung zu ermöglichen.

Sollten die Verhandlungen zwischen der Bundesnetzagentur und den angrenzenden Ländern gut verlaufen, können die entsprechenden Regionen darauf hoffen, dass auch dort bald LTE-Masten aufgestellt werden, um diese vielversprechende neue Technologie bereitzustellen.