Vodafone baut in Berlin LTE-Netz aus

Berlin bekommt LTE

Jetzt darf auch unsere Hauptstadt endlich mit LTE High-Speed-Surfen. Dafür gesorgt hat der Telekommunikationsanbieter Vodafone. Der erste Hotspot ist an der Kuppel des Sony Centers am Potsdamer Platz befestigt und sorgt dafür, dass nun auch die Berliner in den Genuss des neuen Mobilfunkstandards kommen.

Und im Gegensatz zu vielen ländlichen Regionen funktioniert die Datengeschwindigkeit mit LTE wirklich rasant. Dafür allerdings brauchen Nutzer, um mobil in Berlin zu surfen, einen speziellen Surfstick von Samsung. Dann kann es aber eigentlich schon losgehen. Ein Notebook oder vergleichbares wäre natürlich auch fürs Surfen nicht schlecht. Bei einem Datengeschwindigkeitstest zeigt die Webseite speed.io, dass LTE in Berlin wirklich schnell ist. Eine Downloadübertragung von 32 522 Kilobit pro Sekunde misst die Webseite – im Vergleich mit HSDPA sind gerade mal bis zu 7200 Kilobyte pro Sekunde möglich. Aber noch nicht alle Berliner bekommen von Vodafone den neuen Mobilfunkstandard. Gerade einmal rund 20.000 Menschen von 3,4 Millionen Einwohnern können in Berlin nun mit LTE ins Netz. Bis 2011 – so erklärt Vodafone – soll es zumindestens in den Städten schon einmal soweit sein, dass LTE flächendeckend angeboten werden kann, bundesweit ist es aber noch vier bis fünf Jahre hin, bis man wirklich keine weißen Flecken mehr auf der LTE-Versorgungskarte sieht.

Dafür sorgt allerdings nicht nur Vodafone alleine – schließlich haben auch die Telekom und O² sich fleißig an der Frequenzversteigerung beteiligt. Die Telekom ist derzeit in Köln und sorgt dort für LTE. O² hingegen baut aktuell in München siebzehn und in Halle zwanzig Basisstationen. Aber alle Anbieter unter Hochdruck, weil ihnen die Bundesregierung beim flächendeckenden Ausbau ganz genau auf die Finger schaut. Und die haben im Übrigen nun auch LTE – denn der Bundestag liegt unweit von Potsdamer Platz.

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